miniatur|hochkant=0.4|Stammwappen derer von Braun (Schlesien). Julius Adolf Eduard Wilhelm Freiherr von Braun (* 19. Dezember 1868 in Annawalde, Kreis Gerdauen (Ostpreußen); † 19. September 1931 im Eisenbahnzug zwischen Gerdauen und Angerburg)Siehe Literatur: Genealogisches Handbuch der Freiherrlichen Häuser. A (Uradel). 2001. Band XXV, Band 150 der Gesamtreihe GHdA, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, C. A. Starke, Limburg (Lahn) 2011, ISBN 978-3-7980-0850-2, S. 47. war ein deutscher Verwaltungsbeamter.
Familie Julius Freiherr von Brauns Eltern waren Wilhelm Freiherr von Braun (1827–1886), preuß. Anerkennung des Freiherrenstandes Berlin 17. Dezember 1860, und dessen Ehefrau Luise von Gostkowski (1837–1903) aus dem ostpreußischen Dulzen, Tochter des Adolf von Gostkowski-Dulzen und der Ludowika von Brandt.Siehe Literatur : Genealogisches Handbuch der Freiherrlichen Häuser. A (Uradel). 1959. Band III, Band 21 der Gesamtreihe GHdA, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, Limburg (Lahn) 1959, S. 63.. Magnus von Braun war sein Vetter, Wernher von Braun sein Neffe. Er heiratete Klara von Below.
Leben Julius von Braun studierte an der Universität Freiburg. 1889 wurde er Mitglied des Corps Hasso-Borussia Freiburg.Karl Rügemer (Hrsg.): Kösener Korps-Listen von 1798 bis 1910. C. Gerber München. Im Verlag der Academischen Monatshefte, Starnberg 1910, 45 (Corps), (Lfd. Nr. dort) 101. Nach Abschluss des Studiums trat er in den preußischen Staatsdienst ein und wurde Regierungsassessor bei der Regierung Königsberg. 1902 wurde von Braun Landrat des Kreises Gerdauen. Das Amt hatte er bis 1922 inne, als er zur Disposition gestellt wurde.Landkreis Gerdauen Verwaltungsgeschichte und Landräte, In: Territorial.de (Rolf Jehke-Herdecke), Stand 2022. 1919 bis 1925 war er für die DNVP Mitglied im Provinziallandtag der Provinz Ostpreußen.Norbert Korfmacher: Vorläufiges Mitgliederverzeichnis des ostpreußischen Provinziallandtages 1919 bis 1933. Münster, 8. September 2022, S. 10. PDF-Digitalisat.
Nach dem Ausscheiden aus dem Landratsamt lebte von Braun auf dem Rittergut Warnikeim seiner Ehefrau im Kreis Rastenburg. Er starb in einem Eisenbahnzug auf der Fahrt von Gerdauen nach Angerburg.Otto Gerlach (Hrsg.): Kösener Corpslisten 1960. C. L. Mettcker & Söhne Jever-Im Selbstverlag des Verbandes Alter Corpsstudenten, Kassel 1961, 31, 104.
Literatur Freiherren von Braun, In: Christoph Franke et al.: Genealogisches Handbuch der Freiherrlichen Häuser. A (Uradel). 2001. Band XXV, Band 150 der Gesamtreihe GHdA, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, C. A. Starke, Limburg (Lahn) 2011, S. 47. Joachim Freiherr von Braun: Julius Freiherr von Braun, In: Oskar-Wilhelm Bachor: Der Kreis Gerdauen. Ein ostpreußisches Heimatbuch. In: Ostdeutsche Beiträge aus dem Göttinger Arbeitskreis, Band XLIII, Würzburg 1968, S. 434–437. Freiherren von Braun, In: Hans Friedrich von Ehrenkrook, Jürgen von Flotow, Walter von Hueck: Genealogisches Handbuch der Freiherrlichen Häuser. A (Uradel). 1959. Band III, Band 21 der Gesamtreihe GHdA, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, C. A. Starke, Limburg (Lahn) 1959, S. 63. Freiherren von Braun, In: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser. Zugleich Adelsmatrikel der DAG. Teil A (Uradel). 1940. Jahrgang 90, Justus Perthes, Gotha 1939.
Einzelnachweise
Julius Kategorie:Verwaltungsjurist Kategorie:Landrat (Kreis Gerdauen) Kategorie:Mitglied des Provinziallandtages von Ostpreußen (Weimarer Republik) Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1868 Kategorie:Gestorben 1931 Kategorie:Mann Kategorie:Freiherr