Gerd Alfred Müller (* 1932 in Frankfurt am Main; † 6. Dezember 1991) war ein deutscher Industriedesigner. Müller wurde insbesondere durch seine Entwürfe für Braun und den Schreibgerätehersteller Lamy bekannt.
Leben und Werk Nach einer handwerklichen Ausbildung studierte Müller ab 1952 an der Werkkunstschule Wiesbaden. Nach der Beendigung seines Studiums als Innenarchitekt wurde er im Zuge einer Empfehlung seines Studienkollegen Dieter Rams, der bereits Angestellter bei Braun war, einer der ersten angestellten Gestalter der Firma. Für Braun entwarf Müller diverse Küchengeräte. Bekannt wurde unter anderem der von ihm gestaltete Küchengerät KM 3 und dem Rasierer SM3. Der Rasierer wurde in einer leicht überarbeiteten Version Sixtant SM 31 mit Hans Gugelot zu einem Welterfolg.
Ab 1960 arbeitete er als freischaffender Designer. Er gestaltete für Lamy den Füller 2000, wobei er das bis dahin für Schreibgeräte ungewohnte Material Makrolon verwendete. Der Füller wurde ein Klassiker des modernen Designs und ein Welterfolg.
Auszeichnungen (Auswahl) iF Industrie Forum Design Auszeichnung für: 1977 – Lamy Schreibgeräte Cp1 1978 – Lamy Füller 2000 1982 – Lamy Marker Texto 1985 – Lamy Schreibgeräte Unic 1989 – Lamy Twin Pen
Ehrenmitgliedschaft des Deutschen Designer Clubs 1993, abgerufen am 10. Februar 2014
Literatur
Lucia Hornfischer: Gerd A. Müller: der unbekannte Designer / Gerd A. Müller: designer who got forgotten. avedition, Stuttgart 2021, ISBN 978-3-89986-350-5.
Weblinks Gerd A. Müller auf ddc.de Übers Bauhaus weit hinaus auf lamy.com Müller, Gerd Alfred auf designlexikon.net
Einzelnachweise
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