Der Horst Pracejus Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker ist ein seit 1999 verliehener Preis für Forschungen in der Chemie der Chiralität und Enantioselektivität. Er ist nach Horst Pracejus benannt, der für Forschungen über chirale Katalyse in Rostock bekannt war. Die Benennung und Stiftung des Preises soll auch herausragende wissenschaftliche Leistungen in der Chemie in der ehemaligen DDR ehren. Der Preis ist mit 7500 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre verliehen.
Preisträger 1999: Henri Brunner, Regensburg 2001: Günter Helmchen, Heidelberg 2003: Andreas Pfaltz, Basel 2005: John M. Brown, Oxford 2007: Henri B. Kagan, Paris 2009: Hans-Ulrich Blaser, Basel 2011: Uwe Meierhenrich, Nizza 2013: Benjamin List, Mülheim 2015: F. Dean Toste, Berkeley 2017: Thorsten Bach, München 2019: Albrecht Berkessel, Köln 2024: Oliver Trapp, München 2025: Varinder Aggarwal, Bristol
Weblinks Horst-Pracejus-Preis bei der Gesellschaft Deutscher Chemiker
Einzelnachweise
Kategorie:Auszeichnung der Gesellschaft Deutscher Chemiker Kategorie:Erstverleihung 1999