Marko Bezjak (* 26. Juni 1986 in Ptuj) ist ein slowenischer Handballtrainer und ehemaliger Handballspieler.
Spielerkarriere Im Verein Marko Bezjak spielte in Slowenien beim RK Jeruzalem Ormož und später bei Gorenje Velenje. Mit Velenje gewann er 2009, 2012 und 2013 die slowenische Meisterschaft und spielte mehrfach in der EHF Champions League und im EHF-Pokal.
Zur Saison 2013/14 wechselte der 1,84 Meter große Rückraumspieler nach Deutschland zum Bundesligisten SC Magdeburg, wo er zunächst einen Zweijahresvertrag unterschrieb.www.handball-world.news Marko Bezjak ist in Magdeburg angekommen abgerufen am 14. August 2021 Mit dem SCM gewann er 2016 den DHB-Pokal, 2021 die EHF European League und den IHF Super Globe sowie 2022 die Deutsche Meisterschaft. 2022 verteidigte er mit dem SCM den Titel beim IHF Super Globe 2022. Mit dem SCM gewann er in seinem letzten Spiel für die Bördestädter die EHF Champions League 2022/23 im Finale gegen KS Kielce mit 30:29 nach Verlängerung. Nach zehn Jahren verließ er Magdeburg. Der Verein will ihn nach seiner aktiven Laufbahn als 15. Spieler der Vereinshistorie in die Hall of Fame des SC Magdeburg in der GETEC Arena aufnehmen, ein Trikot mit der Rückennummer 25 wurde in der Halle aufgehängt.www.scm-handball.de, „Marko Bezjak wird in die "Hall of Fame" des SC Magdeburg aufgenommen“, 8. Juni 2023, abgerufen am 3. Oktober 2024
Er wechselte 2023 zum kroatischen Verein RK NEXE Našice. Der kroatische Handballverband sperrte Bezjak wegen unsportlichen Verhaltens in einem Spiel der kroatischen Liga für ein Jahr; die Europäische Handballföderation (EHF) bestätigte die für alle von der EHF organisierten Spiele und die Spiele des kroatischen Verbands geltende Sperrfrist bis 9. April 2025.www.eurohandball.com, „Court of Handball decides on 'Marko Bezjak case'“, 24. September 2024, abgerufen am 24. September 2024
Zur Saison 2024/25 kehrte er nach Deutschland zurück und schloss sich dem HC Erlangen an; für den Wechsel hatte der SC Magdeburg, zu dem der Erlanger Manuel Zehnder wechselte, die Zahlung der Ablöse „im mittleren sechsstelligen Bereich“ übernommen.www.sueddeutsche.de, „Marko Bezjak sofort für Erlangen spielberechtigt“, 24. September 2024, abgerufen am 3. Oktober 2024
In Auswahlmannschaften Bezjak gehörte zum Kader der slowenischen Nationalmannschaft, mit der er an der Europameisterschaft 2012 in Serbien, an der Weltmeisterschaft 2013 in Spanien sowie an den Olympischen Spielen 2016 in Brasilien teilnahm. Bei der Weltmeisterschaft 2017 in Frankreich gewann er mit dem slowenischen Team die Bronzemedaille.
Saisonbilanzen Saison Verein Spielklasse Spiele Tore 7-Meter Feldtore 2004/05 RK Jeruzalem Ormož 1. slow. Liga 21 100 8 92 2005/06 RK Jeruzalem Ormož 1. slow. Liga 22 117 1 116 2006/07 RK Jeruzalem Ormož 1. slow. Liga 19 100 0 100 2007/08 RK Jeruzalem Ormož 1. slow. Liga 22 127 0 127 2008/09 RK Gorenje Velenje 1. slow. Liga 20 34 0 34 2009/10 RK Gorenje Velenje 1. slow. Liga 19 40 0 40 2010/11 RK Gorenje Velenje 1. slow. Liga 21 67 2 65 2011/12 RK Gorenje Velenje 1. slow. Liga 19 84 0 84 2012/13 RK Gorenje Velenje 1. slow. Liga 20 88 2 86 2013/14 SC Magdeburg Bundesliga 25 64 7 57 2014/15 SC Magdeburg Bundesliga 33 88 2 86 2015/16 SC Magdeburg Bundesliga 29 52 2 50 2016/17 SC Magdeburg Bundesliga 33 53 1 52 2017/18 SC Magdeburg Bundesliga 34 81 3 78 2018/19 SC Magdeburg Bundesliga 32 73 0 73 2019/20 SC Magdeburg Bundesliga 20 44 0 44 2020/21 SC Magdeburg Bundesliga 36 72 0 72 2021/22 SC Magdeburg Bundesliga 34 45 0 45 2022/23 SC Magdeburg Bundesliga 33 19 0 19 2023/24 RK NEXE Našice Premijer Liga 16 12 0 12 2024/25 HC Erlangen Bundesliga 29 16 0 16 1. slowenische Liga 183 757 13 744 Bundesliga 338 607 15 592 Premijer Liga 16 12 0 12
Trainerkarriere Im Sommer 2025 übernahm er das Traineramt des slowenischen Vereins RK Jeruzalem Ormož.
Weblinks
Marko Bezjak in der Datenbank der Handball-Bundesliga
Einzelnachweise
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