Alexandrina Cabral Barbosa (* 5. Mai 1986 in Lissabon) ist eine ehemalige spanische Handballspielerin portugiesischer Herkunft.
Vereinskarriere Alexandrina Cabral Barbosa spielte bis 2005 beim portugiesischen Verein Madeira Andebol SAD, danach bis 2008 in Spanien bei Astroc Sagunto. Anschließend wechselte sie zum rumänischen Klub C.S. Rulmentul-Urban Brașov. Nach zwei Jahren kehrte die 1,75 Meter große Rückraumspielerin zurück nach Spanien, wo sie 2011 und 2012 mit Itxako Reyno De Navarra jeweils die Meisterschaft und den Pokal gewann. In der Saison 2012/13 spielte sie in Rumänien beim CS Oltchim Râmnicu Vâlcea, mit dem sie rumänischer Meister 2013 wurde. Nachdem Vâlcea Insolvenz anmeldete, wechselte sie im Juli 2013 in die deutsche Bundesliga zum Thüringer HC, bei dem sie einen Einjahresvertrag unterschrieb. Mit dem THC gewann sie 2014 die deutsche Meisterschaft. Ab dem Sommer 2014 lief sie für den französischen Erstligisten CJF Fleury Loiret Handball auf., abgerufen am 18. März 2014 Mit Fleury Loiret gewann sie 2015 die französische Meisterschaft. Zur Saison 2016/17 wechselte sie zum russischen Erstligisten GK Rostow am Don.rostovgazeta.ru: За ГК "Ростов-Дон" будет играть испанка Александрина Кабрал Барбоса, abgerufen am 21. August 2016 Mit Rostow gewann sie 2017 den EHF-Pokal sowie 2017 und 2018 die russische Meisterschaft. Im Sommer 2018 schloss sie sich dem französischen Verein Nantes Loire Atlantique Handball an.handnews.fr: Alexandrina Cabral Barbosa s'engage avec Nantes, abgerufen am 27. März 2018 Im Sommer 2020 wechselte sie zum rumänischen Erstligisten CSM Bukarest.digisport.ro: Încă un transfer de cinci stele. Alexandrina Barbosa a semnat cu CSM Bucureşti, abgerufen am 17. Mai 2020 Mit CSM Bukarest gewann sie 2021 die rumänische Meisterschaft. Daraufhin schloss sie sich dem Ligakonkurrenten CS Gloria 2018 Bistrița-Năsăud an.marca.com: ‘Shandy‘ Barbosa cambia de club en Rumanía y jugará en el Bistrita, abgerufen am 19. August 2021 Im Februar 2022 wechselte sie zum spanischen Erstligisten BM Morvedre.handball-world.news: Frühere Bundesligaspielerin Alexandrina Barbosa kehrt nach Spanien zurück, abgerufen am 22. Februar 2022 In der Saison 2023/24 stand sie beim französischen Erstligisten Brest Bretagne Handball unter Vertrag.handball-world.news: Brest Bretagne verpflichtet spanische Nationalspielerin, abgerufen am 21. April 2023 Im Oktober 2024 schloss sie sich dem italienischen Erstligisten Handball Erice an.balonmano.info: Alexandrina Cabral Barbosa: una leyenda del balonmano aterriza en Italia, abgerufen am 1. September 2025 Mit Erice gewann sie 2026 die italienische Meisterschaft. Nach der Saison 2025/26 beendete sie ihre Karriere.handballerice.it: AC Life Style Handball Erice, il punto sul mercato, abgerufen am 1. August 2026
Cabral Barbosa spielte von 2003 bis 2014 jede Saison mit ihrem jeweiligen Verein in der EHF Champions League, ihr größter Erfolg war die Finalteilnahme in der Saison 2010/11.
Auswahlmannschaften Sie gehörte bis 2009 zum Kader der portugiesischen Nationalmannschaft, nach eigenen Angaben trug sie mehr als 150 mal das Trikot der portugiesischen Auswahl.www.shandybarbosa.com/, abgerufen am 10. November 2022
2012 nahm sie die spanische Staatsbürgerschaft an und lief daraufhin für Spanien auf, erstmals am 30. November 2012. Sie gewann bei der Europameisterschaft 2014 die Silbermedaille. Sie nahm an den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro teil. Bei der Weltmeisterschaft 2019 gewann sie mit der spanischen Auswahl die Silbermedaille und wurde in das All-Star-Team gewählt.ihf.info: Japan 2019 All-star Team, abgerufen am 25. Juli 2026 Auch an den Olympischen Spielen 2021 in Tokioihf.info: Match Team Statistics: Spain vs. Sweden, abgerufen am 25. Juli 2021, an der Europameisterschaft 2022 und an den Olympischen Spielen 2024 in Paris nahm sie teil.www.rfebm.com, „Ambros Martín confirma la lista para los Juegos Olímpicos de París 2024“, 11. Juli 2024, abgerufen am 24. Juli 2024
Von November 2012 bis August 2024 bestritt sie insgesamt 171 Länderspiele für Spaniens A-Auswahl und erzielte dabei 765 Tore.
Privates Barbosa wurde in Portugal geboren und kam im Jahr 2005 nach Spanien, durch Adoption hat sie die spanische Staatsbürgerschaft. Sie ist Mutter eines Kindes.https://www.shandybarbosa.com/, „sobremi“, abgerufen am 10. November 2022
Weblinks
Quellen
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