Diese Liste umfasst die Mitglieder der Ständeversammlung des Großherzogtums Baden für die Sessionen des 23. ordentlichen Landtags. Die Eröffnung fand am 5. September 1867 statt. Die Schlusssitzung fiel auf den 15. Februar 1868. Insgesamt fanden 31 SitzungenLudwig Bauer, Bernhard Gißler: Die Mitglieder der Ersten Kammer der Badischen Ständeversammlung von 1819 – 1912. Fidelitas, Karlsruhe 1913, 5. Auflage, S. 39 der Ersten Kammer und 72 SitzungenAdolf Roth und Paul Thorbecke: Die badischen Landstände. Landtagshandbuch. Verlag der G. Braunschen Hofbuchdruckerei, Karlsruhe 1907, S. 270 der Zweiten Kammer statt.
Präsidium der Ersten Kammer Präsident: Robert von MohlDieser Mandatsträger ist in den amtlich veröffentlichten Abgeordnetenlisten als promovierter Akademiker ausgewiesen, d. h. dort üblicherweise mit einem vor dem Namen stehenden Doktor-Grad verzeichnet 1. Vizepräsident: Gideon Weizel 2. Vizepräsident: Freiherr Franz von Falkenstein
Mitglieder der Ersten Kammer Prinzen des Hauses Baden Prinz Wilhelm von Baden Prinz Karl von Baden Markgraf Maximilian von Baden (war nie anwesend)
Standesherren Fürst Karl Egon zu Fürstenberg (war nie anwesend) Fürst Ernst zu Leiningen (war nie anwesend) Fürst Erwein von der Leyen (war nie anwesend) Fürst Wilhelm zu Löwenstein-Wertheim-Freudenberg Fürst Karl zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg (war nie anwesend) Graf Karl Theodor zu Leiningen-Billigheim (war nie anwesend) Graf Karl Theodor zu Leiningen-Neudenau (war nie anwesend)
Vertreter des erblichen Landstands Graf Ludwig Wilhelm August von Langenstein und Gondelsheim (war nie anwesend)
Vertreter der katholischen Kirche Hermann von Vicari, Erzbischof von Freiburg (war nie anwesend)
Vertreter der evangelischen Landeskirche Karl Julius Holtzmann, Prälat der Evangelischen Landeskirche
Vertreter des grundherrlichen Adels Oberhalb der Murg Freiherr Leopold von Böcklin, Oberst Freiherr Franz von Falkenstein Freiherr Karl von Gayling Freiherr Bruno von Türckheim
Unterhalb der Murg Freiherr August von Gemmingen-Hornberg-Michelfeld Freiherr Ernst August Göler von Ravensburg Graf Maximilian von Helmstatt Freiherr Karl Rüdt von Collenberg-Bödigheim
Vertreter der Landesuniversitäten Julius Jolly, Ministerialrat, Vertreter der Universität Heidelberg Anton Stabel, Staatsminister, Vertreter der Universität Freiburg
Vom Großherzog ernannte Mitglieder Robert von Mohl, Geheimrat Gideon Weizel, Staatsrat Karl Graf von Sponeck, Oberst Johann Caspar Bluntschli, Geheimrat Theodor Bertheau, Oberhofgerichtsadvokat August Dennig, Fabrikinhaber Philipp Artaria, Kunsthändler Franz Josef Faller, Fabrikinhaber
Präsidium der Zweiten Kammer Präsident: Georg Martin Hildebrandt 1. Vizepräsident: Ludwig Kirsner 2. Vizepräsident: Carl Eckhard
Die gewählten Abgeordneten der Zweiten Kammer Stadtwahlbezirke Wahl-bezirk Bezeichnung des Wahlbezirks Name des Abgeordneten S1 Wahlbezirk der Stadt Überlingen Hermann Poppen S2 Wahlbezirk der Stadt Konstanz Karl Seiz S3 Wahlbezirk der Stadt Freiburg Josef Frick S3 Wahlbezirk der Stadt Freiburg August Straub S4 Wahlbezirk der Stadt Lahr Wilhelm Morstadt S4 Wahlbezirk der Stadt Lahr Ludwig Turban S5 Wahlbezirk der Stadt Offenburg Christian Wilhelm Gerbel S6 Wahlbezirk der Stadt Rastatt Wilhelm Nokk S7 Wahlbezirk der Stadt BadenBis 1931 hieß die Stadt Baden-Baden nur Baden. Konrad Kuntz S8 Wahlbezirk der Stadt Karlsruhe Eduard Koelle S8 Wahlbezirk der Stadt Karlsruhe Rudolf Kusel S8 Wahlbezirk der Stadt Karlsruhe August Nicolai S9 Wahlbezirk der Stadt Durlach Rudolf von Freydorf S10 Wahlbezirk der Stadt Pforzheim Friedrich Wilhelm Lenz S10 Wahlbezirk der Stadt Pforzheim August Kayser S11 Wahlbezirk der Stadt Bruchsal Gustav Rée S12 Wahlbezirk der Stadt Mannheim Gustav Hummel S12 Wahlbezirk der Stadt Mannheim Karl Heinrich Hoff S12 Wahlbezirk der Stadt Mannheim Eduard Moll S13 Wahlbezirk der Stadt Heidelberg Heinrich Krausmann (Mandat bis 1868, dann gefolgt von Renck) Ludwig Renck (1868 Nachfolger von Krausmann) S13 Wahlbezirk der Stadt Heidelberg Wilhelm Max Wundt S14 Wahlbezirk der Stadt Wertheim Franz Heinrich von Feder
Ämterwahlbezirke Wahl-bezirk Bezeichnung des Wahlbezirks Name des Abgeordneten A1 Wahlbezirk der Ämter Meersburg, Salem, Pfullendorf und Überlingen Franz Xaver Heilig A2 Wahlbezirk der Ämter Radolfzell, Blumenfeld und Konstanz Karl Friedrich Müller A3 Wahlbezirk der Ämter Stockach, Meßkirch und Engen Johann Baptist Roder A4 Wahlbezirk der Ämter Blumberg, Stühlingen, Bonndorf, Löffingen und Neustadt Paul Tritscheller A5 Wahlbezirk der Ämter Villingen und Hüfingen Ludwig Kirsner A6 Wahlbezirk der Ämter Tiengen, Jestetten, St. Blasien und Waldshut Josef Hebting A7 Wahlbezirk der Ämter Säckingen, Laufenburg und Schönau Otto Sachs A8 Wahlbezirk der Ämter Schopfheim und Kandern Ludwig Lichtenberger A9 Wahlbezirk des Amtes Lörrach August Lamey A10 Wahlbezirk des Amtes Müllheim Johann Heidenreich A11 Wahlbezirk der Ämter Staufen und Heitersheim Franz Josef Federer (Mandat bis 1867, dann gefolgt von Eschbacher) Johann Eschbacher (1867 Nachfolger von Federer) A12 Wahlbezirk des Amtes Altbreisach mit zum Stadtamt Freiburg zugehörigen Landorten Heinrich Stocker (Mandat bis 1868, dann gefolgt von Vögelin) Heinrich Vögelin (1868 Nachfolger von Stocker) A13 Wahlbezirk des Landamtes Freiburg (I) und des Amtes St. Peter Johann Birmelin A14 Wahlbezirk des Landamtes Freiburg (II) und der Ämter Waldkirch und Elzach Karl Maria Josef Eckhard A15 Wahlbezirk des Amtes Emmendingen Gustav Breithaupt A16 Wahlbezirk der Ämter Endingen und Kenzingen Karl Busch A17 Wahlbezirk der Ämter Triberg, Hornberg, Wolfach und Haslach Robert Gerwig A18 Wahlbezirk des Amtes Ettenheim Karl Richter A19 Wahlbezirk des Amtes Lahr Friedrich Karl Christian Kiefer A20 Wahlbezirk des Amtes Offenburg mit Teilen des Amtes Appenweier Franz Karl Roßhirt A21 Wahlbezirk der Ämter Gengenbach und Oberkirch mit Teilen des Amtes Appenweier Karl Kimmig A22 Wahlbezirk der Ämter Rheinbischofsheim und Kork Benjamin Hauß A23 Wahlbezirk der Ämter Achern und Bühl Franz Alois Conrad A24 Wahlbezirk der Ämter Ettlingen und Rastatt Josef Beck A25 Wahlbezirk der Ämter Baden, Gernsbach und Steinbach Friedrich Wilhelm August Eisenlohr A26 Wahlbezirk des Landamtes Karlsruhe mit Teilen des Landamtes Bruchsal Karl August Mühlhäußer A27 Wahlbezirk der Ämter Durlach und Stein Karl Friderich A28 Wahlbezirk des Amtes Pforzheim Albert Georg Henne A29 Wahlbezirk des Amtes Bruchsal mit Teilen des Amtes Eppingen Georg Martin Hildebrandt A30 Wahlbezirk des Amtes Bretten mit Teilen des Amtes Eppingen Louis Paravicini A31 Wahlbezirk der Ämter Philippsburg und Schwetzingen Johann Heinrich Gerber A32 Wahlbezirk der Ämter Wiesloch und Neckargmünd Johann Friedrich Wundt A33 Wahlbezirk des Amtes Sinsheim mit Teilen des Amtes Eppingen Schupp, Wilhelm Karl August A34 Wahlbezirk des Amtes Heidelberg Heinrich Holzmann A35 Wahlbezirk der Ämter Ladenburg und Weinheim Karl Wilhelm Schmezer A36 Wahlbezirk des Amtes Neckarbischofsheim mit Teilen des Amtes Mosbach (links des Neckars) August Karl Fröhlich A37 Wahlbezirk des Amtes Eberbach mit Teilen des Amtes Mosbach (rechts des Neckars) Theodor Frey A38 Wahlbezirk der Ämter Buchen und Osterburken Wilhelm Herth A39 Wahlbezirk des Amtes Boxberg Ernst Philipp Huffschmid A40 Wahlbezirk der Ämter Tauberbischofsheim und Gerlachsheim Karl Mathy A41 Wahlbezirk der Ämter Wertheim und Walldürn Jakob Lindau
Literatur Digitale Sammlung badischer Landtagsprotokolle bei der Badischen Landesbibliothek. Verzeichnis der Mitglieder beider Kammern Protokolle des Badischen Landtags, 1. Kammer – digitalisiert von der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe, 1819 – 1918 Protokolle des Badischen Landtags, 2. Kammer – digitalisiert von der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe, 1819 – 1933 Ludwig Bauer, Bernhard Gißler: Die Mitglieder der Ersten Kammer der Badischen Ständeversammlung von 1819 – 1912. Fidelitas, Karlsruhe 1913, 5. Auflage, S. 39 Adolf Roth und Paul Thorbecke: Die badischen Landstände. Landtagshandbuch. Verlag der G. Braunschen Hofbuchdruckerei, Karlsruhe 1907
Belege und Anmerkungen
1867