Paul Josef Hankel (* 15. Dezember 1856 in Esperstedt; † nach 1925) war ein deutscher Reichsgerichtsrat.

Leben Der Sohn eines Pfarrers studierte Rechtswissenschaften u. a. in Leipzig.Jens Blecher, Gerald Wiemers (Hrsg.): Die Matrikel der Universität Leipzig. Teilband IV: Die Jahre 1876 bis 1884, Weimar 2009, S. 69, 113 Er wurde promoviert. Er wurde 1881 auf den preußischen Landesherrn vereidigt. 1892 beförderte man ihn zum Landrichter und 1900 zum Landgerichtsrat. Oberlandesgerichtsrat wurde er 1903. 1910 kam er vom Oberlandesgericht Frankfurt am Main an das Reichsgericht.„Personalien“, Deutsche Juristen-Zeitung, Jahrgang 15 (1910), Sp. 355. Er war als Richter im VI. und II. Zivilsenat tätig. Er trat 1925 in den Ruhestand.

Schriften Oeffentliche Zustellung der im § 794 Nr. 5 ZPO. bezeichneten Urkunden. In: Deutsche Juristen-Zeitung. Jahrgang 11, 1906, Sp. 530.

Literatur Adolf Lobe: Fünfzig Jahre Reichsgericht am 1. Oktober 1929. Berlin 1929, S. 376.

Einzelnachweise

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