Heuscheune ist eine Häusergruppe in der südlichen Oberlausitz und ein Ortsteil der Stadt Herrnhut im sächsischen Landkreis Görlitz. Bis zum 31. Dezember 2010 war es Teil der eine eigenständige Gemeinde Großhennersdorf, mit der es 2011 nach Herrnhut eingemeindet wurde.
Geographische Lage Die Siedlung liegt auf der Gemarkung von Großhennersdorf, etwa zwei Kilometer östlich von Hauptort und zwei Kilometer südlich von Neundorf auf dem Eigen entfernt. Der Höllenbach fließt westlich an der Häuserkette entlang.
Geschichte Das Vorwerk entstand vermutlich während der Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert infolge des Bauernlegens, die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1591. Das Vorwerk besaß zeitweise den Rang eines Ritterguts, stand aber immer in enger Verbindung zum Großhennersdorfer Gut. Lange Zeit war Heuscheune im Besitz der Familie von Gersdorf, erst 1844 ging das Dorf in den Besitz der Herrnhuter Brüder-Unität über. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde Heuscheune nach Großhennersdorf eingemeindet und bildete einen Ortsteil der Gemeinde. Nach der Eingemeindung von Großhennersdorf nach Herrnhut am 1. Januar 2011 wurde Heuscheune ein Ortsteil der Stadt.
Vor dem Ersten Weltkrieg wurde hier eine Fohlenstation eingerichtet, die heute als Reit- und Pensionsstall dient.
Einwohnerentwicklung
Jahr 1834 1864 1867 1871 1890 2010 2011 Einwohner 58 41 43 44 31 21 20
Literatur
Weblinks
Großhennersdorf In: Webauftritt der Stadt Herrnhut.
Einzelnachweise
Kategorie:Ort in der Oberlausitz Kategorie:Ort im Landkreis Görlitz Kategorie:Ersterwähnung 1591 Kategorie:Geographie (Herrnhut)