Gindelbach ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Aurach im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Gindelbach liegt in der Gemarkung Weinberg.
Geographie Das Dorf liegt an der Wieseth und am Hausbach, der im Ort als rechter Zufluss in die Wieseth mündet, in einer flachhügeligen Ebene bestehend aus Grünland mit einzelnem Baumbestand und Ackerfläche. 0,5 km nordöstlich liegt das Pfarrholz, 1 km südwestlich erhebt sich der Hafnerberg (). Die Kreisstraße AN 36 führt nach Westheim (0,4 km südlich) bzw. nach Weinberg zur Staatsstraße 1066 (1,6 km nordwestlich). Ein Anliegerweg führt zur Schutzmühle (0,1 km westlich).
Geschichte Der Ort wurde im Jahr 845 erstmals urkundlich erwähnt. In dieser Urkunde bestätigte Kaiser Ludwig II., dass das Kloster Herrieden in „Ginwag im Sualafeldgau“ Besitzungen erworben hatte.Gindelbach auf der Website aurach.de
Gindelbach lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. 1732 bestand der Ort aus drei Anwesen. Grundherren waren das Stiftsverwalteramt Feuchtwangen (1 Hof) und das eichstättische Kastenamt Herrieden (1 Hof, 1 Gütlein).Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Gindelbach (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de). 1790 wurde für das Hochstift Eichstätt nur ein Anwesen erwähnt, 1800 waren es drei.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 2, Sp. 429. Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Gindelbach dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Weinberg zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde diese am 1. Mai 1978 nach Aurach eingemeindet.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 20 56 61 36 49 56 50 63 55 48 41HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“, 1871 bis 1987 als „Wohngebäude“. 7 6 10 10 10 10 10 10Quelle Dort als Gündelbach aufgelistet.
Religion Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Peter und Paul (Aurach) gepfarrt. Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession sind nach Feuchtwangen gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Ort im Landkreis Ansbach Kategorie:Geographie (Aurach, Landkreis Ansbach) Kategorie:Ersterwähnung 845