Hans Hirner Russ (* 16. August 1906 in Schwäbisch Gmünd; † 11. Mai 2004 in BarcelonaGrabstein auf genealogy.net (Stand: 21. Oktober 2014)) war ein deutscher Kaufmann.

Leben Hirner lebte seit Ende der 1920er Jahre in Spanien und war als Pelzgroßhändler in Barcelona niedergelassen. Er war nach dem Zweiten Weltkrieg Präsident des Deutschen Hilfsvereins in Barcelona, für dessen offizielle Genehmigung er sich persönlich einsetzte,"Treue Freunde-- "?: Westdeutschland und Spanien, 1945–1963, S. 132 und ab 1957 Präsident der Deutschen Handelskammer für Spanien.Wer ist wer?: Band 13, 1958, S. 514 Taschenbuch des öffentlichen Lebens, Band 9, S. 170 Ferner war Hirner Vorsitzender des Deutschen Schulvereins in Spanien.Anton Dieterich: Das Einhorn in Madrid, in einhorn. Illustrierte Zeitschrift zur Pflege des Heimatgedankens in Stadt und Kreis Schwäbisch Gmünd, Nr. 3, einhorn-Verlag, Schwäbisch Gmünd, Februar 1954

Bei Aalen besaß Hirner den Kolbenhof, auf dem Bundespräsident Heinrich Lübke öfter Feriengast war.

Hirner wurde auf dem Gmünder Leonhardsfriedhof beigesetzt.

Ehrungen 1968 wurde Hirner in „Anerkennung seiner Verdienste um die wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und Spanien“ das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

Literatur Wer ist wer? Das Deutsche who’s who, Band 15, Arani, Berlin 1967. Gmünder Stadt- und Kreischronik. Personalien, in einhorn. Illustrierte Heimat- und Kulturzeitschrift für Stadt und Kreis Schwäbisch Gmünd, Nr. 90, Verlag Eduard Dietenberger KG, Schwäbisch Gmünd, Dezember 1968.

Einzelnachweise

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