mini|hochkant=1.4|Übersichtskarte von Berlin-Lübars
Die Liste der Straßen in Berlin-Lübars stellt die im Berliner Ortsteil Lübars liegenden Straßen mit ihren historischen Bezügen dar. Gleichzeitig ist diese Zusammenstellung ein Teil der Listen aller Berliner Straßen und Plätze.
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Überblick mini|hochkant=1.4|Straßensystem von Lübars nach Karte aus dem Adressbuch 1922
Der Ortsteil Lübars hat Einwohner (Stand: ) und umfasst den Postleitzahlenbereich 13469. Die 45 gewidmeten Straßen des Ortsteils haben eine Gesamtlänge von 17,25 Kilometer, das sind nach Länge drei Prozent des Straßennetzes im Bezirk Reinickendorf.
Der Anger des Dorfes Lübars ist als Dorfstraße, Hauptstraße und heute Alt-Lübars der Ursprung des Straßensystems, das im Norden begrenzt ist. Einerseits durch die Stadtgrenze am Landschaftsschutzgebiet (LSG) Tegeler Fließ entlang, und bis 1990 auch durch die im Norden und Osten liegende Berliner Mauer. 1884 mit dem zwischen 1908 und 1911 ausgebauten Haltepunkt Blankenfelde der Nordbahn und des Wittenauer Bahnhofs entwickelte sich Lübars zu einem Ausflugsort der Berliner.Luebars: Das Dorf am Nordrand der Hauptstadt Die erste Erweiterung des Dorfes erfolgte um die Jahrhundertwende mit der „Siedlung Vogtland“ vor dem eigentlichen Dorf, von der noch der Straßenname zeugt. 1921 folgte dann westlich anschließend die Siedlung des Kriegsheimstättenvereins.
Der Hauptstraßenzug Zabel-Krüger-Damm–Alt-Lübars–Blankenfelder Chaussee in West-Ost-Richtung ist der einzige, der nach Straßenentwicklungsplan zum regionalen Straßensystem (RBS) gehört. Die Zufahrten in den Ortsteil von Süden über Quickborner Straße vom Märkischen Viertel und die Wittenauer Straße von der B 96 her über den südlichen Abschnitt von Alt-Lübars sind als Ergänzungsstraßen eingeordnet.
Die Besiedlung um das Bauerndorf (Alt-Lübars) und damit das Straßensystem erfolgte in mehreren Abschnitten seit den 1910er Jahren. Dabei spielte insbesondere der Aufbau der „Krieger-Heimstätten-Siedlung“ eine Rolle. Später war die unbebaute Randlage für das Anlegen von Laubenkolonien förderlich. Insbesondere entstand nach dem Mauerbau für Westberlin, hier vorzugsweise für das Nordberliner Reinickendorf mit der Großsiedlung Märkisches Viertel, ein Bedarf an freier Naturfläche. Mit dem Wegfall der Mauer und der somit verbesserten Lage entstanden aus Kleingartenanlagen Wohnsiedlungen. Die Besiedlungsfolge kam von Wittenau und Hermsdorf her, während im Süden nach Rosenthal zu die Großsiedlung Märkisches Viertel sich als eigener Ortsteil ausprägte. Die Lübarser Gemarkung bestand meist aus den landwirtschaftlichen Nutzflächen der Lübarser Bauern, deren Gelände auch auf den Blankenfelder Rieselfeldern lag. Die noch bestehenden Ackerflächen liegen insbesondere an der Quickborner Straße.
Übersicht der Straßen
Name/Lage Länge/Maße(in Metern) Namensherkunft Datum der Benennung Anmerkungen BildAEG-Siedlung Heimat ()230 Werkssiedlung für AEG-Arbeiter Die T-förmige Straße geht nordwestwärts von der Wittenauer Straße ab und ist die einzige innerhalb der Siedlung und dadurch wie die Siedlung benannt. Die „Siedlung der AEG-Kurz-Arbeiter“ ist erstmals im Adressbuch von 1936 aufgeführt. Eigentümer der Grundstücke 1–44 ist die Stadt Berlin, vertreten durch die „Heimat“ (Gemeinn. Bau- und Siedlungs-A.G.), in den Folgejahren wechseln die Bewohner zu Eigentümern.140px|AEG-Siedlung HeimatAEG-Straße ()250 AEG, ehemaliger Berliner Elektrokonzern, für dessen Arbeiter hier in den 1930er Jahren eine Siedlung angelegt wurde. Die verästelte Privatstraße führt durch den nördlich des Klötzbecken gelegenen Teil der AEG-Siedlung Heimat Bis 2014 hießen die Teiläste dieser Straße Straße 185, Straße 186 und Straße 187. 140px|AEG-StraßeAlter Bernauer Heerweg () 1600 historischer Verlauf der Heerstraße von Spandau über Bernau nach Stettin Die Straße 464 des Bebauungsplans wurde bis Blankenfelde hinein am Abzweig der Blankenfelder Chaussee von der Bahnhofstraße als Wittenauer Straße bezeichnet. Mit dem Mauerbau war diese Verbindung unterbrochen, so erhielt die Straße ihren Namen 1985 nach der vormals in dieser Trasse gelegenen Heerstraße. Sie liegt von der Quickbornstraße nach Westen als Sackgasse und nach Osten bis zur Ortsteilgrenze nahe der Straße Bürgersruh. Die Trasse Alte Bernauer Heerstraße führt über die Hauptstraße in Blankenfelde und von da als unbenannter zwischen Deponie Arkenberge und den Arkenberger Baggerseen nach Schönerlinde (Gemeinde Wandlitz), wo der Name als (Alte) Bernauer Heerstraße wieder vorhanden ist. Allerdings ist die Führung durch den Bundesautobahn 10 nördlich vom Dreieck Pankow unterbrochen.Die Karte liegt auf Commons, Lübars befindet sich um das Planquadrat E 14/15.140px|Alter Heerweg: Blick nach Westen in Höhe Siedlung RathenowAlt-Lübars ()1580 (alter) Dorfkern von Lübars Die Straße liegt zwischen Quickborner/Wittenauer Straße und Blankenburger Chaussee und führt um den Anger in zwei Richtungsfahrbahnen als Einbahnstraßen herum. Spätestens mit der Eingliederung von Lübars nach Groß-Berlin wurde die Dorfstraße in Hauptstraße umbenannt. Da dieser Straßenname in Berlin jedoch mehrfach in verschiedenen Ortsteilen vorhanden war, wurde nach und nach der neue Straßenname aus dem vorherigen Ortsnamen und dem Vorsatz „Alt-“ gebildet. Der östliche Abschnitt bis zum Dorfanger wird auch vom Barnimer Dörferweg, Nr. 13 der 20 Grünen Hauptwege im Berliner Erholungswegesystem, genutzt. Im Jahr 1913 wurde Alt-Lübars von Quickborner Straße bis Zabel-Krüger-Damm neu gebaut, neben einer sechs Meter breiten Fahrbahn wurden (nach Möglichkeit) beidseits Gehwege oder Grünstreifen angelegt und die Versorgungsleitungen teilsaniert.140px|Alt-Lübars 17 140px|Alt-Lübars vom östlichen DorfeingangAm Fölzberg ()400 Fölzberg, Flurname Die Straße im Wohngebiet Karpfenteich geht als Sackgasse von Am Klötzgraben ab und besitzt einen Ringanteil.140px|Am FölzbergAm Freibad ()730(im Ortsteil) liegt direkt am Freibad Lübars Der westliche Abschnitt der Straße verläuft in Hermsdorf. Als Straße 183 trassiert liegt sie zwischen Seebadstraße und Am Vierrutenberg. An der Straße liegt ein größerer Parkplatz für die Besucher des Freibads. Ein Hundegarten liegt an der Nordseite der Straße gegenüber vom Freibad westlich der KGA Wiesenblick am Barnime Dörferweg (Grüner Hauptweg Nr. 13), der hier die Straße kreuzt.140px|Am Freibad: die Straße in Höhe Eingang Freibad nach SüdostAm Jartz ()200 Jartz, alte Flurbezeichnung Die ruhige Wohnstraße ist überwiegend mit Einfamilienhäusern bebaut. Die alte Flurbezeichnung „Jartz“ ist 1890 in der Dorf- und Feldmark Lübars westlich der Ziegelei vermerkt. Die Straße liegt zwischen Klötzesteig und Im Vogtland mit dem Naturschutzgebiet Tegeler Fließ in nächster Nähe. 140px|Blick von Im Vogtland in die StraßeAm Klötzgraben ()290 Klötzgraben, Fließ zwischen der Lübarser Feldmark und dem Klötzbecken Sie liegt im Wohngebiet Karpfenteich zwischen Wittenauer und Quickborner Straße. Am Klötzebecken ist 1838 als Flur Die Klötze verzeichnet.140px|Am KlötzgrabenAm Lübarser Feld ()180 Das Lübarser Feld ist ein landwirtschaftlich genutztes Feld an der Nordseite des Zabel-Krüger-Damms. Die Privatstraße zweigt vom Zabel-Krüger-Damm ab und führt durch ein Neubaugebiet zur Straße Am Osrücken. 140px|Am Lübarser FeldAm Osrücken ()420 Osrücken, alte Bezeichnung des welligen Geländes Vorher Straße 192 des Bebauungsplans liegt sie nördlich vom Klötzebecken im Bogen zwischen Zabel-Krüger-Damm und Öschelbronner Weg. Am 1. Juli 1977 wurde die Straße 9 einbezogen. 140px|Am Osrücken von der Ecke Zabel-Krüger-Damm nach SüdAm Rodelberg ()140 Rodelberg des Freizeitparks Lübars liegt etwas entfernt gegenüber Die Straße geht von der Quickborner Straße vis-á-vis vom Freizeitpark ab und liegt im Winkel südlich der Kleingartenanlage Neu-Lübars und der Ortsteilgrenze. Diese als Privatstraße markierte Straße erschließt die südliche Häuser dieser Neubausiedlung, auf dem Gelände der vormaligen Kleingartenanlage. Die Häuser wurden individuell von Bauunternehmen Mitte der 2010er Jahre erbaut. 140px|Am Rodelberg ist eine Straße in Berlin-Lübars. Von Ecke Lübarser Aue/Quickborner Straße.Am Rohrbusch ()140 Rohrbusch, die hier vorher bestehende Landschaft beschreiben Die Straße 195 des Bebauungsplans, seit 1936 benannt, ist eine ruhige, schmale Wohnstraße mit Einfamilienhäusern und liegt zwischen Am Vierrutenberg und als Sackgasse über Im Riedgrund hinaus im Siedlungsgebiet Kienwerder. Am Westende gibt es einen direkten Zugang zum Naturlehrpfad Eichwerdersteg, Felder und die Sumpflandschaft vom Tegeler Fließ umgeben die Straße.Am Rohrbusch in Berlin Lübars 140px|Am Rohrbusch Ecke Am Vierrutenberg westwärts.Am Springebruch ()280 Springebruch, Lübarser Flurbezeichnung Die Straße liegt nach Südost vom Zabel-Krüger-Damm in der Kriegsheimstättensiedlung abgehend. Die Straße erschließt eine kleine in den 1980er Jahren erbaute Anlage mit den Grundstücken Am Springebruch 1–15. Die Wohnanlage verfügt über 81 Wohnungen in den Größen anderthalb bis vier Zimmer mit Balkon oder Terrasse in unterschiedlichsten Lagen.Gewobag: Lübars-210 Die Straße führt als Sackgasse vom Zabel-Krüger-Damm ab und besitzt zum Südende hin mehrere Hauszufahrten, die als Privatstraßen teilweise abgesperrt sind. 140px|Am Springebruch ist eine Straße in Berlin-Lübars. Hier Blick ab Ecke Zabel-Krüger-Damm südwärts.Am Vierrutenberg ()1030 Vierrutenberg, alter Flurname Die Straße 158 und Straße 161 des Bebauungsplans wurde 1933 mit der Bebauung benannt und am 25. Juni 1936 wurde die Straße 194 einbezogen. Sie liegt zwischen Zabel-Krüger-Damm und Am Rohrbusch. Eine ruhige Wohnstraße mit Einfamilienhäusern und einigen Mehrfamilienhäusern am südlichen Ende, am nördlichen Teil gibt es keinen Durchgangsverkehr, wobei die scjmale Fortführung der Straße ab Grundschule die Zufahrt zur Siedlung Kienwerder ist. Die Straße ist von Feldern und der Sumpflandschaft des Tegeler Fließes umgeben. Am Nordende gibt es einen direkten Zugang zum Naturlehrpfad Eichwerdersteg.Lübars: Am Vierrutenberg Die Straße ist am Zabel-Krüger-Damm als vierspurig mit getrennten Fahrbahnen angelegt, geht allerdings dann in eine Fahrbahn über. Sie liegt von Am Freibad fortgesetzt in der Trasse der in den 1920er Jahren projektierten Verbindung zwischen Hermsdorf und Rosenthal, aber in dieser Länge nicht umgesetzt wurde. 140px|Am Vierrutenberg vom Zabel-Krüger-Damm 140px|Am Vierrutenberg Fortsetzung der Straße nach Norden als Anschluss zur Siedlung Kienwerder
140px|Am Vierrutenberg – Nordende der Straße südwärtsAm Wiesenende ()300 Wiesenende, beschreibender Flurname Die Straße liegt westlich abgehend zwischen Klötzesteig / Wittenauer Straße und Herrnholzweg über den sie noch als Sackgasse weitergeht, vorher als Straße 153 des Bebauungsplans projektiert.140px|Am WiesenendeAuf dem Mühlenberg ()400 Mühlenberg, eine Erhebung am Ausläufer des Barnim Die Straße liegt im Wohngebiet Mühlenberg und ist von Straßen mit Bezug zur Müllerei umgeben, sie liegt zwischen Mehl- und Windmühlenweg. Diese Lage ist auch namensgebend für umliegende Straßen nach Begriffen der Müllerei.140px|Auf dem MühlenbergBenekendorffstraße