Rainer Artenfels,Siehe: Wiens bedrohter Barock. In: Die Zeit, Nr. 49, 5. Dezember 1969. (Artikel in Zeit Online. Abgerufen am 28. November 2011.)Siehe Einträge in der Google Buchsuche.Siehe Rainer Artenfels TOP Original Autogramm +28383. Angebot vom 6. Juli 2011 auf eBay. Abgerufen am 28. November 2011: oft auch als Rainer von Artenfels genannt, (* 19. Juli 1939 in Graz; † 1. Mai 1991Panels für Rainer Artenfels im österreichischen AIDS-Memorial-Quilt des Names Project Wien: Das Tuch für Rainer (Artenfels) (gest. 1. 5. 1991). Das Tuch für Rainer Artenfels (19. 7. 1939 - 1. 5. 1991). Abgerufen am 28. November 2011.) war ein österreichischer Schauspieler und Theaterregisseur.
Leben Rainer Artenfels hatte nach dem Schauspielunterricht Anfang der 1960er Jahre Engagements an Theatern in München, Frankfurt am Main, Düsseldorf, Klagenfurt am Wörthersee und Wien. Der Burgtheaterschauspieler konnte gelegentlich auch als Regisseur arbeiten.
Ab Mitte der 1960er Jahre wirkte der schmale, dunkelhaarige Schauspieler auch regelmäßig in Fernsehspielen mit. Auftritte in Kinofilmen blieben hingegen die Ausnahmen. Nach einer der Hauptrollen in der Simmel-Verfilmung Alle Menschen werden Brüder – er spielte darin einen der beiden Brüder, den Schriftsteller Richard Mark – erhielt Artenfels in den kommenden zehn Jahren einige Angebote, vor allem von Hans-Jürgen Syberberg. In dessen Karl-May-Biografie von 1974 verkörperte er Adolf Hitler, zwei Jahre darauf holte Syberberg ihn für fünf Rollen auch für seinen Hitler-Film Hitler, ein Film aus Deutschland.
In späteren Jahren sah man Artenfels in einer Reihe von TV-Produktionen, oftmals nach literarischen Vorlagen. So war er beispielsweise der Lehrer in Die Alpensaga, Senno in dem ZDF-Historienvierteiler Wallenstein und spielte Adolf Loos in Der Narr von Wien. Weiters hat er als HörspielsprecherRainer Artenfels in der Ö1-Hörspiel-Suche. und schriftstellerisch gearbeitet.
Artenfels verbrachte lange Zeit bei seinem Lehrer und Freund Bhagwan Shree Rajneesh. Nachdem bei ihm die Immunschwächekrankheit AIDS ausgebrochen war, lebte er in einem selbstgebauten Blockhaus und starb am 1. Mai 1991.
Filmografie (Fernsehen) 1965: Leinen aus Irland 1966: Der Fall Bohr 1967: Zärtliche Haie (Tendres requins) 1967: Kommissar Brahm (eine Folge der Krimiserie) 1967: Tagebücher 1968: Weekend 1969: Kaspar 1969: Was kam denn da ins Haus? 1970: Mit sich allein 1970: Der Kurier der Kaiserin (eine Folge der Abenteuerserie) 1970: Blaue Blüten 1971: Magic Afternoon 1971: Change 1971: Der Wald 1972: Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk (drei Folgen der Serie) 1972: Nasrin oder Die Kunst zu träumen 1972: Defraudanten 1972: Die merkwürdige Lebensgeschichte des Friedrich Freiherrn von der Trenck (eine Folge der Serie) 1973: Alle Menschen werden Brüder (Kinofilm) 1973: Okay S.I.R. (eine Folge der Serie) 1974: Karl May 1975: Maghrebinische Geschichten 1976: Drei Wege zum See 1976: Bomber & Paganini (Kinofilm) 1976/77: Die Alpensaga (zwei Teile) 1977: Hitler, ein Film aus Deutschland (Kinofilm) 1977: Graf Yoster gibt sich die Ehre (zwei Folgen der Serie) 1977: Diener und andere Herren 1978: Grüne Witwen sind sie alle 1978: Wallenstein (Historienvierteiler) 1979: Das Licht der Gerechten (Mehrteiler) 1980: Schönes Weekend, Mr. Bennett 1982: Der Narr von Wien 1989: Die Erpressung 1990: Fleischwolf (Kinofilm)
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Einzelnachweise
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