Jacques Adam Haitkin (* 29. August 1950Lebensdaten laut Filmarchiv Kay Weniger, basierend auf U.S. Public Records Index. in New York; † 21. März 2023 in San Francisco) war ein US-amerikanischer Kameramann.
Leben und Wirken Jacques Haitkin besuchte zu Beginn der 1970er Jahre die University of Miami in Coral Gables, ehe er nach Brooklyn ging. Dort begann er seine fachliche Ausbildung an der Film School der New York University. Am American Film Institute in Los Angeles schloss er 1973 seine Ausbildung ab.
Bereits während seiner Ausbildung fotografierte Haitkin 1972 seinen ersten (noch kurzen) Film, Hot Dogs for Gauguin mit dem damals noch unbekannten Danny DeVito. Bekannt machte Haitkin vor allem seine Zusammenarbeit mit dem Regisseur Wes Craven, für den er 1983 den Horrorfilmklassiker Nightmare – Mörderische Träume fotografierte. Auch in Zukunft stand Haitkin bevorzugt bei Horrorstoffen hinter der Kamera, aber auch mehrfach bei Science-Fiction- und Actionfilmen. Keine dieser von ihm fotografierten Filme kam über die Qualität eines B-Pictures hinaus. Bei diversen A-Produktionen wie zuletzt The Expendables diente Haitkin in der Second Unit-Einheit.
Haitkin hatte zeitweise in Park City, US-Bundesstaat Utah, sowie in San Francisco und Van Nuys (beides Kalifornien) gelebt und ließ sich zu Beginn der 1990er Jahre in Malibu nieder.Filmarchiv Weniger
Filmografie (Kino) 1977: Hot Tomorrows 1978: The Hitter 1979: Swap Meat 1979: The Prize Fighter 1979: The Private Eyes 1980: Scharfer Schuss (Longshot) 1981: Mount St. Helens – Der Killervulkan (St. Helens) 1981: Planet des Schreckens (Galaxy of Terror) 1982: Das Haus der Verdammten (The House Where Evil Dwells) 1983: Flug aus der Hölle (Last Plane Out) 1984: Nightmare – Mörderische Träume (A Nightmare on Elm Street) 1984: Drei Engel auf der Todesinsel (The Lost Empire) 1984: Zoff in der Hoover-Academy (Making the Grade) 1985: Imagemaker – Im Zentrum der Macht (The Imagemaker) 1985: Nightmare II – Die Rache (A Nightmare on Elm Street Part 2: Freddy’s Revenge) 1986: Quiet Cool – Die Abrechnung (Quiet Cool) 1987: Mein teuflischer Liebhaber (My Demon Lover) 1987: The Hidden – Das unsagbar Böse (The Hidden) 1987: Cherry 2000 1988: Tödliche Lippen (To Die For) 1988: Der Dicke und die Schöne… zum Fressen gern (Lucky Stiff) 1989: Cage Fighter 1989: Shocker 1989: The Ambulance 1991: Heiße Scheine (We’re Talkin’ Serious Money) 1992: Mom und Dad retten die Welt 1993: Der Sunset-Killer (Relentless 3) 1993: Das Schweigen der Hammel (Il silenzio dei prosciutti) 1994: Evoolver (Regie: Mark Rosman) 1994: Fist of the North Star – Der Erlöser, Verfilmung des Mangas Fist of the North Star 1994: Scanner Cop 1996: Bloodsport 2 1997: Wes Craven’s Wishmaster 1997: Babyhandel Berlin – Jenseits aller Skrupel (Assignment Berlin, Fernsehfilm) 1998: The Base 1999: The Glass Jar 1999: The Chaos Factor 2000: Whitmans Rückkehr 2000: Faust: Love of the Damned 2001: Codename - Elite 2001: Layover 2001: Storm Watch 2002: Global Effect – Am Rande der Vernichtung 2002: Im Fadenkreuz des Terrors (Face of Terror) 2003: Art Heist 2003: Shut Up and Kiss Me 2004: The Curse of El Charro 2004: 12 Days of Terror (Fernsehfilm) 2007: The Deal 2007: R. L. Stine’s Und wieder schlägt die Geisterstunde: Das Monster, das ich rief (The Haunting Hour: Don’t Think About It) 2008: Reflections 2008: Clean Break – Die schmutzige Wahrheit 2010: Visible Scars
Weblinks
Website von Jacques Haitkin , auf cinematographers.nl
Einzelnachweise
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