Niederharthausen ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Aiterhofen und eine Gemarkung im Landkreis Straubing-Bogen in Niederbayern.
Geographie Das Kirchdorf liegt etwa zwei Kilometer südöstlich vom Hauptort Aiterhofen. Der historische Kern erstreckt sich beidseits der Kreisstraße SR 72, begleitet vom Schambach, der hier früher auch als GänsgrabenBayernAtlas, Historische Karte bezeichnet wurde.
Die Gemarkung Niederharthausen mit einer Fläche von 508,79 HektarGemarkung Niederharthausen auf geolytics.de, abgerufen am 18. November 2021 liegt vollständig auf dem Gebiet der Gemeinde Aiterhofen.
Geschichte Aus der damaligen Gemeinde Niederharthausen wurden im Jahr 1949 die Gemeindeteile Haberkofen, Niederast und Oedhof in die Gemeinde Straßkirchen umgegliedert. Dadurch reduzierte sich die Gemeindefläche von etwa 983 auf rund 511 Hektar, mit den verbliebenen Gemeindeteilen Niederharthausen, Burgstall und Lindhof. Zum 1. Mai 1978 wurde die Gemeinde Niederharthausen nach Aiterhofen eingemeindet.
Einwohnerentwicklung der Gemeinde Niederharthausen 1840: 333 Einwohner 1871: 329 Einwohner 1875: 309 Einwohner 1885: 334 Einwohner 1900: 325 Einwohner 1925: 293 Einwohner 1950: 297 Einwohner 1961: 260 Einwohner 1970: 221 Einwohner
Einwohnerentwicklung des Kirchdorfes Niederharthausen 1871: 132 Einwohner 1875: 132 Einwohner 1885: 135 Einwohner 1900: 142 Einwohner 1925: 152 Einwohner 1950: 245 Einwohner 1961: 216 Einwohner 1970: 205 Einwohner 1987: 190 Einwohner
Kultur und Sehenswürdigkeiten Die Kirche ist eine katholische Filialkirche St. Johannes d. T., deren Chor frühgotisch ist, während das Langhaus aus dem 15. Jahrhundert stammt.
An Vereinen gibt es die Freiwillige Feuerwehr (FF)www.niederharthausen.de und den im Jahr 1982 gegründeten Eisstock-Club Niederharthausen (E.C.N.).
Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Aiterhofen
Wirtschaft Etwa 800 Meter östlich des Ortskerns lag an der Kreisstraße SR 9 eine der Betriebsstätten der Firma Bayern-Ei, die 2015 in einen Salmonellen-Skandal verwickelt war und stillgelegt wurde. In der Anlage zur Legehennenhaltung waren 420.000 Plätze genehmigt. Eine geplante Umnutzung als Masthähnchenanlage durch die Brüterei Süd, Regenstauf, wurde 2018 vom Aiterhofner Gemeinderat abgelehnt. Nach dem Verkauf 2019 wurde das Gelände umgenutzt zu einer Lager- und Sortieranlage für Kartoffeln und Zwiebeln.Agrima
Weblinks
VG-Aiterhofen Ortsteil Niederharthausen
Einzelnachweise
Kategorie:Aiterhofen Kategorie:Ort im Landkreis Straubing-Bogen Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Straubing-Bogen) Kategorie:Gemeindeauflösung 1978 Kategorie:Gemeindegründung 1818 Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp) Kategorie:Gemarkung im Landkreis Straubing-Bogen