Heinrich Wigger (* 25. Dezember 1827 in Sendschotten; † 18. Januar 1908 in Paderborn) abgerufen am 25. Februar 2011 war ein deutscher römisch-katholischer Diözesanpriester des Erzbistums Paderborn.
Leben Wigger wurde in Sendschotten bei Drolshagen geboren. Nach dem Studium der Theologie war er in Brilon und Hörde seelsorgerisch tätig. Während seiner Amtszeit in Hörde wurde im Jahr 1864 die baufällige Stiftskirche abgebrochen und die neue Stiftskirche im gotischen Baustil errichtet. abgerufen am 25. Februar 2011 1892 kam Wigger als Domkapitular und Generalvikar nach Paderborn, weil Bischof Hubert Theophil Simar den 65-jährigen Heinrich Wigger am 1. Mai 1892 zu seinem Generalvikar bestellt hatte.Hans Jürgen Brandt, Karl Hengst: Die Bischöfe und Erzbischöfe von Paderborn, 1984, Bonifatius-Druckerei, ISBN 3870883812 Acht Jahre später übernahm er in der Stadt das Amt des Dompropstes. Anlässlich seines 50-jährigen Priesterjubiläums wurde Heinrich Wigger, nach Beschluss der Stadtverordnetenversammlung, am 29. August 1903 zum Ehrenbürger der Stadt Paderborn ernannt. Er verstarb im Jahr 1908 in Paderborn.
Literatur Die Zeit des Pfarrers Heinrich Wigger 1855–1892. In: Theodor Lotz, Bernhard Amedick: Geschichte der katholischen Stiftsgemeinde in Hörde. Festschrift zur 100. Wiederkehr des Geburtstages des Dompropstes Heinrich Wigger, Buchdruckerei Jos. Tümmers, Hörde in Westfalen 1928, S. 75–121. Ursula Olschewski: Heinrich Wigger (1827–1908) – 38 Jahre Seelsorger in Hörde. In Reimund Haas, Jürgen Bärsch (Hrsg.): Christen an der Ruhr, Band 4. Aschendorff, Münster 2010, ISBN 978-3-402-10490-3.
Einzelnachweise
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