Gajdy (deutsch Goyden) ist ein Dorf in der Woiwodschaft Ermland-Masuren im nordöstlichen Polen. Der Ort gehört zur Gmina Zalewo im Powiat Iławski.
Geographie Gajdy liegt in der Moränenlandschaft des Oberlands, etwa vier Kilometer westlich von Zalewo. Durch den Ort führt die Droga wojewódzka 519. Die Gemarkung grenzt im Süden an ein sehr ausgedehntes Waldgebiet (den ehemaligen Staatsforst Alt Christburg). Der heute namenlose Bach, der den Nordteil der Gemarkung entwässert, trug bis 1945 den Namen Kopernikusgraben.
Gajdzkie Góry (deutsch Goydener Berge): Eine Erhebung (Grundmoräne) an der Südgrenze der Gemarkung, deren höchster Punkt 143 Meter über dem Meeresniveau liegt.
Geschichte Goyden wurde vom Deutschen Orden als Hakenzinsdorf gegründet.
Im Jahre 1874 wurde die Landgemeinde Goyden in den Amtsbezirk Preußisch Mark im Landkreis Mohrungen eingegliedert. Die Grenzen der Gemeinde und die Zugehörigkeit zu diesem Amtsbezirk blieben bis 1945 unverändert.http://territorial.de/ostp/mohr/prmark.htm
Nach der Eingliederung in den polnischen Staat wurde Goyden zunächst in Gogowo und 1946 in Gajdy umbenannt. Der Ort wurde in die neugebildete Gmina Zalewo eingegliedert Er ist heute Sitz eines Schulzenamtes dieser Gmina ohne weitere zugehörige Ortschaften.
Persönlichkeiten Rudolf Stangnowski (1827–1890), Lehrer, Kolporteur und Baptistenprediger in Goyden
Weblinks Probe des Goydener Dialekts (Hochpreußisch-Oberländisch) aus dem Jahre 1881 (Wenker-Sätze)
Einzelnachweise
Kategorie:Gmina Zalewo Kategorie:Ort der Woiwodschaft Ermland-Masuren