mini|Kirche in Aurith vor 1913 Johann Friedrich II. Gast (* 1815; † 1893) war ein deutscher Orgelbauer und Scharfrichter.

Leben und Werk Bereits sein Großvater Johann George Gast (* 1755; † nach 1821) war Orgelbauer. Der Sitz der Orgelbauwerkstatt war in Fürstenberg (Oder). Nach dem Tod von Johann Friedrich II. führte sein Sohn Friedrich August Gast (* 1839; † 1905) die Firma fort.

Bekannt ist, dass die Orgel der Kirche von Grano aus dem Jahre 1861 von Johann Friedrich II. stammt. Die Kirche von Aurith besaß ebenfalls eine Friedrich-Gast-Orgel.Gerhard Jaeschke und Manfred Schieche: Ziebingen und Umgebung - Der Wendische Winkel im Sternberger Land. Band III: Der Norden und Nordwesten. Books on Demand GmbH, 2009, ISBN 3837048268, S. 274 An der Orgel der St.-Marien-Kirche des Klosters Neuzelle war er 1853 mit geringfügigen Ausbesserungsarbeiten betraut.. Kulturportal Märkische Allgemeine Seine Orgel in Fünfeichen ist fast vollständig original erhalten.

Gast war gleichzeitig der letzte Scharfrichter von Fürstenberg.Ortsporträt Grano Lausitzer Rundschau 12./13, September 2009 Er richtete u. a. am 1. Mai 1843 bei Zielenzig den Hilfslehrer Johann Wilhelm Friedrich Honig. Dieser war ohne Abschluss des Seminars in Neuzelle verwiesen und hielt sich dann bei den Kantor Christian Leisegang in Tempel (Templewo) auf, um diesen zu unterstützen. Am 23. August 1840 erdrosselte er in Tempel die Lehnschulzenwitwe Penther.Wilhelm Freier: Das Land Sternberg: brandenburgische Geschichte mit besonderer Berücksichtigung der Neumark. Verlag der Rosenzweigschen Buchhandlung, Zielenzig 1892, S. 766

Einzelnachweise

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