mini|Lage der Verbandsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm Die Verbandsgemeinde Bitburg-Land war eine Gebietskörperschaft im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Der Verbandsgemeinde gehörten 51 eigenständige Ortsgemeinden an. Der Verwaltungssitz war in der Stadt Bitburg, die aber selbst der Verbandsgemeinde nicht angehörte.
Sie war nach der Anzahl der ihr angehörenden Gemeinden bis dahin die größte Verbandsgemeinde in Rheinland-Pfalz.
Die Verbandsgemeinde Bitburg-Land wurde zum 1. Juli 2014 aufgelöst, die angehörenden Gemeinden wurden zusammen mit den Gemeinden der ehemaligen Verbandsgemeinde Kyllburg der neuen Verbandsgemeinde Bitburger Land zugeordnet.
Verbandsangehörige Gemeinden Ortsgemeinde Fläche (km²) Einwohner Baustert 4,48 473 Bettingen 7,25 1.005 Bickendorf 5,49 524 Biersdorf am See 3,22 524 Birtlingen 2,93 75 Brecht 4,50 248 Brimingen 3,79 89 Dahlem 4,28 276 Dockendorf 5,82 203 Dudeldorf 11,01 1.132 Echtershausen 2,49 108 Ehlenz 5,95 401 Enzen 1,71 35 Eßlingen 5,25 104 Feilsdorf 3,80 32 Fließem 8,38 685 Gondorf 3,75 260 Halsdorf 3,21 108 Hamm 1,73 23 Heilenbach 7,86 110 Hisel 2,13 11 Hütterscheid 2,99 179 Hüttingen an der Kyll 2,94 338 Idenheim 7,73 439 Idesheim 6,72 395 Ingendorf 3,32 228 Ließem 2,99 86 Meckel 10,80 404 Messerich 6,52 546 Metterich 5,60 524 Mülbach 1,55 119 Nattenheim 6,93 540 Niederstedem 5,46 253 Niederweiler 4,58 90 Oberstedem 4,48 73 Oberweiler 5,31 152 Oberweis 9,74 581 Olsdorf 3,14 109 Rittersdorf 11,87 1.469 Röhl 10,65 409 Scharfbillig 4,82 69 Schleid 6,24 343 Seffern 4,92 322 Sefferweich 10,70 237 Stockem 3,97 86 Sülm 7,05 447 Trimport 2,19 289 Wettlingen 3,46 45 Wiersdorf 4,06 277 Wißmannsdorf 6,72 797 Wolsfeld 9,27 925 Verbandsgemeinde Bitburg-Land 275,75 17.197 (Einwohner am 30. Juni 2014)rlpDirekt
Geschichte Die Verbandsgemeinde entstand mit dem Landesgesetz über die Verwaltungsvereinfachung vom 7. November 1970 durch den Zusammenschluss der ehemaligen Ämter Bickendorf und Bitburg-Land sowie Teilen der Ämter Dudeldorf, Oberweis und Wolsfeld.
Die Verbandsgemeinde Bitburg-Land wurde zum 1. Juli 2014 aufgelöst, die Gemeinden wurden der neuen Verbandsgemeinde Bitburger Land zugeordnet.
Bevölkerungsentwicklung Die Entwicklung der Einwohnerzahl bezogen auf das Gebiet der Verbandsgemeinde Bitburg-Land zum Zeitpunkt ihrer Auflösung; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten Jahr Einwohner 1815 9.286 1835 12.843 1871 14.601 1905 14.384 1939 15.978 1950 16.025 Jahr Einwohner 1961 16.130 1970 16.304 1987 15.268 1997 16.751 2005 16.955 2014 17.197
Politik Verbandsgemeinderat Der Verbandsgemeinderat Bitburg-Land bestand aus 32 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die zuletzt bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzendem.
Sitzverteilung im Verbandsgemeinderat:Wahlband Kommunalwahl 2009 (wahlen.rlp.de) Wahl SPD CDU GRÜNE UWG Gesamt 2009 10 13 2 7 32 Sitze 2004 9 18 1 4 32 Sitze
Bürgermeister 1970–1983 Klaus Scholtes 1984–2001 Willi Heyen 2002–2009 Jürgen Backes 2010–2014 Josef Junk (SPD)
Wappen
Kommunalpartnerschaft Seit 1997 bestand mit dem schlesischen Gemeindeverband Klein Strehlitz (Strzeleczki) in Polen eine Partnerschaft.
Literatur Bernd Altmann: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz 9.2 = Kreis Bitburg-Prüm: Stadt Bitburg, Verbandsgemeinden Bitburg-Land und Irrel. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms 1997. ISBN 978-3-88462-132-5
Einzelnachweise
Bitburg-Land Kategorie:Eifelkreis Bitburg-Prüm BitburgLand Kategorie:Aufgelöst 2014